Kakaobohnenkrokant mit Kokosblütenzucker

Ein Rezept vom Pralinenurlaub auf Bali

Kakaobohnenkrokant aus balinesischem Kokosblütenzucker, selbstgemachter Schokolade und Kakaonibs – ein Hochgenuss!

Diese Bruchschokolade besteht aus selbst hergestellter Bali-Schokolade und ist durchmischt mit einem Krokant von Kakaonibs in Kokosblütenzucker. Der Kokosblütenzucker in Bali sieht nicht wie bei uns aus, sondern man kauft ihn in den kleinen Einheimischenläden unter dem Namen „Gula Kelapa“. Hier erhält man für wenige Cents diese kleinen Halbkugeln, denen man noch ansieht, dass der Kokosblütennektar in halbrunden Schälchen aufgefangen wurde. Er allein schmeckt schon lecker nach Karamell – in Kombination mit Kakaonibs ist er ein Traum. Karamellisiert man den Zucker und gibt die gerösteten Kakaonibs hinzu, werden diese von dem Karamell des Zuckers umhüllt. Der Zucker ist in der Regel nicht komplett hart, sondern bleibt ein bisschen weicher und zäher, ähnlich wie ein Karamellbonbon, so dass die Schokolade mit lauter kleinen Stückchen mit einem angenehmen Biss durchsetzt sind. Dieses Rezept ist herrlich und besonders für Liebhaber der dunklen Schokolade gedacht.

Man kann dieses Rezept gut bei uns herstellen. Kokosblütenzucker, wenngleich nicht genau derselbe wie in Bali, erhält man in Supermärkten und Drogerieläden. Hier bekommt man auch Kakaonibs – das sind aufgebrochene geröstete Kakaobohnen, die man in Bali selbst machen kann, aber zum Glück auch überall in Europa kaufen kann.

Besondere Gerätschaften:
Eine selbstgebastelte Schachtel von ca. 15 x 15 cm, Grundfläche, ca. 1-2 cm hoher Rand, mit einem Backpapier ausgelegt.
Einen Mixer oder alternativ auch ein Holzbrett und ein gutes Messer
Backpapier

Zutaten:
100 g Kokosblütenzucker (entweder in kompakter Halbkugelform wie in Bali oder rieselfähig)
20 g Wasser
100 g Kakaonibs (= Kakaobohnenbruch)
Mark einer halben Vanilleschote, ca. 4 cm lang
200 g dunkle temperierte Kuvertüre

Kompakter Kokosblütenzucker aus Bali wird fein geschnitten, rieselfähiger Kokosblütenzucker wird ohne Vorarbeiten verwendet.

Man kann fertig gekaufte Kakaonibs hernehmen oder einfach geröstete Kakaobohnen mit einem Stein oder Mörser zerdrücken und so die Kakaonibs selbst herstellen. Wichtig ist nur, dass man die Schalen aussortiert.

Die Kakaonibs werden mit dem Vanillemark vermengt. Vanillemark gewinnt man besonders gut, indem man eine frische Vanilleschote, die noch weich ist, in der Mitte aufschneidet und mit dem Messerrücken das Vanillemark herausdrückt.

Der Zucker wird mit dem Wasser in einen Topf oder in eine kleine Pfanne gegeben und zum Schmelzen gebracht, bis er leicht karamellisiert.

Nun werden die Kakaonibs zum Zucker dazugegeben und gut vermengt,

Anschließend wird der Karamell auf ein Backpapier oder eine Silikonmatte ausgegossen.

Der erkaltete Kakaonibkaramell kann nun zerkleiner werden.

Dies kann mit dem Messer oder dem Mixer geschehen.

Die temperierte Kuvertüre wird zu dem zerkleinerten Kakaonibkaramell gegeben.

Alles wird miteinander vermengt.

Die Masse wird in die vorbereitete Form gegossen.

— und mit einem Messer oder einer kleinen Winkelpalette verteilt. Anschließend wird alles in den Kühlschrank gegeben, damit die Masse erstarren kann.

Die erkaltete Masse wird aus der Form geholt.

Anschließend wird sie in Stücke geschnitten oder in Stücke gebrochen.

So sieht der in Stücke geschnittene, etwas dickerer Kakaobohenkrokant aus.

Ist er dünner, kann er einfach in Stücke gebrochen werden.

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